Magazin Inter-Consulta
Gehaltsverhandlungen

Gehaltsverhandlungen im Bewerbungsgespräch

Bewerbungsgespräche laufen oft gut, bis das leidige Thema Geld auf den Tisch kommt. Nicht selten fühlen sich bei Gehaltsverhandlungen beide Parteien unsicher oder zeigen sogar eine Art Gehaltskomplex.

„Wir können nicht so viel zahlen. Das passt nicht in unsere Gehaltsstruktur!“ oder „Woanders würde ich viel mehr verdienen! Ein Freund von mir, hat ein Gehalt von 95.000€ als Vertriebler.“ Aussagen wie diese offenbaren Unsicherheiten auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite.

Beachten Sie 2 zentrale Aspekte bei Gehaltsverhandlungen

Bei all dem Hype um Gehälter, ist es aus unserer Sicht als Personalberater bei Gehaltsverhandlungen immer wichtig 2 zentrale Aspekte im Auge zu behalten und hier konsequent zu bleiben:

  1. Hinter jedem Gehalt, steht eine konkrete Erwartung an die Gegenleistung

Nicht jedes Unternehmen kann und möchte „Spitzengehälter“ bezahlen. Manche Kandidaten müssen einsehen, dass sie nicht einfach nur durch eine Position reich werden. Denn der Gehaltsforderung steht eine klare Erwartung an Leistungsbereitschaft, Qualifikation und Leistungsfähigkeit des Kandidaten gegenüber, die er auch wirklich gut über einen langen Zeitraum erfüllen muss. Das heißt aber auch, dass der Arbeitgeber die Rahmenbedingungen schaffen muss, damit der Kandidat „sein volles Potential einbringen kann.“ Die Erwartungen, die hinter dem „Gesamtpaket“ stehen müssen klar kommuniziert werden.

Die Aussage: „Wir können nicht so viel zahlen!“, ist ebenso kein Argument wie: „Im Internet habe ich eine Gehaltsanalyse gelesen, da liegt das Einkommen für eine vergleichbare Stelle bei … Euro“.

  1. Wer nur wegen des Geldes kommt, der geht auch wieder wegen des Geldes

Im Auswahlprozess der Bewerbung werden wir genau schauen, was sind die wirklichen „Treiber“ für einen Jobinteressenten und „wo möchte jemand nur seinen Marktwert testen“. Dies können unsere Berater von Inter Consulta zielsicher in einer frühen Recruitingphase bereits ausschließen.

Und am Ende:

Robert Bosch hat einmal gesagt: „Ich zahle keine guten Gehälter, weil ich reich bin, sondern ich bin reich, weil ich gute Gehälter zahle“.

Auch der Preis für die Arbeitsleistung ist ein Faktorpreis, der den volkswirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten der Preisfindung unterworfen ist und dem sollte man gerecht werden. D.h. machen Sie sich vor einer Gehaltsverhandlung bewusst, was Sie leisten oder bieten können.

Wenn Unternehmen ihre Gehaltsstruktur immer wieder hinterfragen und marktgerechte Preise für die Arbeitsleistung anbieten, können sie mit erhobenem Haupt Gehaltsangebote unterbreiten und argumentieren und brauchen keine Komplexe haben, wenn ein Kandidat mit der Begründung ablehnt, das ist zu wenig.

Jeder Mitarbeiter ist immer ein Invest, und entscheidend ist der Return.

Redaktion Inter-Consulta

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