Magazin Inter-Consulta

Personalmanagement 2021

Durch die neuen Prozesse im Personalmanagement zeigt sich für den Mittelstand schon jetzt viel Potenzial für 2021. Die gewachsene Flexibilität der Unternehmen sowie der starke Wille sich zu verändern und neue Wege der Zusammenarbeit zuzulassen, verbessern die Möglichkeit für ein zukunftsorientiertes Personalmanagement erheblich und damit auch die Chancen wirklich sehr gute Mitarbeiter und Führungskräfte zu gewinnen.

Für viele Start-ups, Freelancer oder moderne IT-Unternehmen war das „remote Arbeiten“ schon immer eine übliche Form der Zusammenarbeit, ohne festes Büro und ohne feste Arbeitszeiten, überwachte Pausen und Dauerpräsenz im Office. Für nahezu alle klassischen deutschen Mittelständler war diese Form noch vor einem Jahr undenkbar. Perfektes Personalmanagement lief über ein festes Büro, mit festen Arbeitsplätzen und klar geregelten Arbeits- und Pausenzeiten. Präsenz bedeutete gleich Effizienz. 

Auch Bewerbungsgespräche wurden ausschließlich persönlich geführt. Aber die Zeiten haben sich geändert. Und das in einer Geschwindigkeit, die man dem Mittelstand und auch uns und allen Personalern gar nicht zugetraut hätte.

Das gute alte face2face-Interview weicht neuen Bewerbungssituationen und Interviewpraktiken, bei denen die Teilnehmer nur „online“ verbunden sind. Und neben uns „sitzen“ ein oder zwei Videobilder statt der handelnden Personen und alles ist in Ordnung. Keiner vermisst etwas. Die Gespräche laufen. Die Qualität stimmt und Kandidatenauswahl und -Bewertung ist sehr gut möglich.

Personalmanagement neu gedacht!

Seit einem Jahr ist unser gesamtes Team nun im Homeoffice. Interne Prozesse wurden neu gestaltet, vieles in Frage gestellt und die Art der Zusammenarbeit neu erarbeitet. Neue Wege wurden bei den gemeinsamen Abläufen und in den Auswahlprozessen mit den Kunden eingeschlagen. Und schon weiß man gar nicht mehr: War das Interview gestern ein Präsenztermin bei der Firma in Reutlingen oder war es ein Teams-Meeting?

Niemand empfindet ein remote geführtes Personalgespräch qualitativ schlechter, als ein face2face-Gespräch. Alles wirkt wieder vertraut. Wir – und auch die Kunden – gewöhnen sich daran, ja genießen es sogar, nicht für jeden Termin eine Dienstreise zu unternehmen. Das spart Reisekosten und die Besprechungen klappen ebenso schnell und unkompliziert.

Parallel zu unseren Prozessen, hat auch das Personalmanagement vieler Unternehmen eine ganz andere Qualität erhalten. In Summe sind die gemeinsamen Prozesse in der Personalsuche reifer, souveräner und effizienter geworden. 

Neue Prozesse als Change

Die Industrie läuft sehr gut. Es gibt ein schier endloses Meer an Ideen, Produkten, Innovationen, Kundennutzenprojekten, Kundennachfragen, Investitionsstaus, … Also eine Menge, um Geschäftspotenzial zu erschließen. Mit den richtigen Tools und der neu gewonnen Flexibilität im Personalmanagement gelingt es, sehr gut Fachkräfte zu finden.

Durch die neue Freiheit können Mitarbeiter gewonnen werden, die auf Grund des Standortes sonst keinen Wechselwillen gezeigt hätten.

Die neuen Möglichkeiten und Freiheiten bringen einen ungeahnten Schub in Unternehmen und machen Lust auf mehr: In weiten Teilen des Mittelstandes herrscht eine positive Erwartung, dass in diesem Jahr vieles nachgeholt werden kann, was im vergangenen Jahr vermisst oder vernachlässigt wurde, und die Personalauswahl unnötig erschwert hat.

Dreh und Angelpunkt Nr. 1: Das perfekte Personalmanagement

Dreh und Angelpunkt Nr. 1 bleibt das Thema: Das perfekte Personalmanagement. Wie gewinne ich die richtigen Ressourcen, was tue ich als Unternehmen, um meine Potenziale langfristig zu binden und bei Laune zu halten? Und wie gehe ich gegebenenfalls auch pro aktiv ein mögliches Trennungsszenario an, wenn ich erkenne, dass eine Zusammenarbeit für die Zukunft keine Basis hat? Nicht zuletzt, um Raum für ein gestärktes Team mit Kandidaten zu schaffen, die mit dem Unternehmen in die Zukunft gehen.

Es gibt gerade unendlich viele Optionen und Themen, auf die wir uns freuen können. Und in ein paar Monaten werden wir zurückblicken und sagen: Das war ein cooles Jahr …

Tobias Tiller

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