Magazin Inter-Consulta
Personalentwicklung Inter-Consulta GmbH

Personalentwicklung – der wertschöpfende Faktor

Unternehmen stecken jährlich viel Geld und Energie in die Optimierung ihrer Prozesse, Maschinen und Anlagen: optimierte Fertigungssteuerung, LEAN-Management, Predicted Maintenance, Rüstzeitoptimierung, etc. sind die Schlagworte. Aber was ist mit der Personalentwicklung?

Fachpersonal, Software und vielfältige Tools werden darauf verwendet Lieferantenmanagement, Customer Relationship Management und Prozessmanagement zu optimieren. Kein Prozess bleibt dem Zufall überlassen und die Themen sind in allen Workshops und Shop Floor Meetings immer im Fokus.

Dies sind zweifelsohne wertschöpfende Faktoren eines Unternehmens, die entsprechend viel Aufmerksamkeit erhalten und mit Herzblut und satten Investitionsbudgets vorangetrieben werden. Das leuchtet ein und verleiht ein gutes Gefühl etwas zu bewegen.

Ein eigener, nicht minder wichtiger wertschöpfender Faktor gerät dabei (noch) gerne ins Hintertreffen: Proaktives Personalmanagement und vor allen die Personalentwicklung.

 

Proaktive Personalentwicklung

Für eine planmäßige Entwicklung und Optimierung der personellen Ressourcen ist vergleichsweise wenig Energie und Geld vorgesehen.

Stellen wir uns vor, ein Unternehmen stellt für die Personalentwicklung ein ähnliches Budget zur Verfügung und legt ähnliches Augenmerk darauf, wie auf die Anschaffung und Integration einer neuen Fertigungsanlage!

Von der Personalverwaltung zur Personalentwicklung

Die Leiter der Personalabteilungen sind oft Justiziare, klassische Personalkaufleute, etc. Damit fokussieren sie sich naturgemäß eher stark auf Personaladministration, Arbeitsrecht, Bewerbermanagement bzw. sichere Abwicklung von Verträgen, Kündigungen, Maßnahmen und die Durchführung von Personalgesprächen zur Festlegung von Zielen.

Was wäre aber, wenn der Personalleiter eher ein ausgewiesener „Herzblut-Personalentwickler“ oder „Herzblut-Rekruter“ wäre. Und … wenn dieser für das Personalmanagement die gleiche Aufmerksamkeit und das gleiche Budget zur Verfügung hätte, wie der Fertigungsleiter für die Prozessoptimierung!

Bei den US-Unternehmen, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, konnte ich oft feststellen, dass der „oberste“ Personaler von Haus aus ein Rekruter oder Personalentwickler war und damit eher ein Jäger und Menschengewinner. Der Fokus liegt dort ganz klar auf der Gestaltung und steten Optimierung der HR-Prozesse als Kern- bzw. führender Unternehmens-Prozess.

Personalentwicklung ist keine Populärwissenschaft

Rekruting, beziehungsweise Personalentwicklung, ist keine „Populärwissenschaft“. Denn was ist schon dabei: „das bisschen Bewerbungsgespräche führen und Schulungsplan schreiben, das kann ja wohl jeder …“

Als oberstes Ziel ist immer sehr erfolgversprechend, das Unternehmen vom Mitarbeiter aus und im Zusammenspiel der Mitarbeiter und Abteilungen stark zu machen. Alle anderen operativen Unternehmensprozesse ordnen sich den beiden „LEAD-Themen“ Personalentwicklung und Personalgewinnung unter.

Wettbewerbsvorteile lassen sich künftig nicht mehr maßgeblich durch Produkt-, Kosten- oder Prozessinnovationen erzielen, sondern:

„Wer die personellen Ressourcen besitzt, diese entwickelt und gut einsetzt, der wird künftig der Champion sein und profitable Umsätze erzielen.“

Wir spüren schon jetzt, das rückt immer mehr in den Fokus aller Aktivitäten im Personalmanagement. Diese Investitionen werden sich auszahlen, wie keine anderen.

Tobias Tiller

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